Stenkelfeld

Die Hörspielreihe Stenkelfeld wurde für den NDR erfunden. Autoren des Hörspiels sind Detlev Gröning und Harald Wehmeier. Die satirischen Alltagsgeschichten imitieren die Berichterstattung im Radio und ahmen dafür den Stil von Interviews und Reportagen nach.
Nachdem Stenkelfeld im NDR große Erfolge feierte, wurde die Hörspielreihe auch von anderen Sendeanstalten der ARD ausgestrahlt. Inzwischen gibt es keine neuen Episoden mehr.


Worum geht’s?
Stenkelfeld, ein erfundener Landkreis in Norddeutschland, mit seinen schrägen Persönlichkeiten aus den Bereichen Politik und Gesellschaft bildet das Zentrum der Hörspielreihe.
In erster Linie werden deutsche Behörden und Institutionen karikiert, ebenso wie kulturelle Bräuche und Besonderheiten, unter anderem am Beispiel der Pestgilde von 1427, einer Art Schützenverein, persifliert werden. Aber auch der Umgang mit technischen Geräten wird gerne auf die Schippe genommen.
In der wiederkehrenden Reihe der 1000 Meisterwerke der örtlichen Kunstgalerie werden Alltagsgegenstände im Stile einer kunsthistorischen Expertise analysiert.
Sehr großer Beliebtheit erfreuen sich die Katastrophen-Reportagen aus Stenkelfeld, die stets mit dem Satz enden: „Menschen, Menschen wie du und ich“.

Ralf Sögel und andere Charaktere
Der Sänger und Komponist Ralf Sögel, der Name wurde in Anlehnung an Ralf Siegel gewählt, ist einer der bekanntesten Charaktere aus Stenkelfeld. Neben seinen Auftritten in der Radiosendung versuchte er sich auch als Solo-Künstler und zog mit Songs wie zum Beispiel „Verliebte Fischer“ in die deutschen Charts ein.

Andere bekannte Persönlichkeiten aus Stenkelfeld sind Wilhelm Oelgemöller (Oberbürgermeister), Heinrich Oertel (Oppositionsführer), August Röhrmöller (97-jähriger Kriegsveteran und Militariahändler) und Erna B. (Rentnerin).

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